Spezialtipp

Freitag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Abstraktion und Wohlklang

Die Musik des Bassisten Stefan Schönegg. Der Bassist Stefan Schönegg

Tagestipp

Heute, 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Lied- und Folkgeschichte(n)

"Singer of Tales" Der bosnische Musiker Damir Imamovic Von Grit Friedrich Damir Imamovic entstammt einer Musikerdynastie aus Sarajevo. Sein Großvater Zaim Imamovic war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste Sevdah-Interpret im jugoslawischen Rundfunk. Das Wort "Sevda" bedeutet im Türkischen Liebe, aber Sevdalinke sind mehr als Liebeslieder. Über Jahrhunderte erklangen sie von der Laute Saz begleitet in den Häusern muslimischer Familien. Neben Amira Medunjanin oder BoEo Vreco gehört Damir Imamovic zu den innovativsten Stimmen dieses Genres. Dabei baut sein Quartett auf einen minimalistischen Sound. Sein aktuelles Album spielte er mit dem renommierten Jazzmusiker Greg Cohen am Bass, dem türkischen Kemenche-Meister Derya Türkan und der Geigenvirtuosin Ivana Ðuric ein. "Singer of Tales" kombiniert die Tenorstimme von Imamovic mit vier Saiteninstrumenten und erzeugt einen verführerischen Klang für weniger bekannte Sevdah-Lieder, wie z.B. "O bosanske gore snjeEne". Komponiert von einem bosnischen Emigranten in Schweden.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Dieses Konzert kann leider nicht stattfinden. Über einen neuen Sendungsinhalt informieren wir zeitnah. Live aus dem Staatstheater Cottbus Friedrich Kuhlau "Elverhøj" für Orchester Allain Gaussin "Instants d"éternité" (Uraufführung) Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64 ca. 21.00 Konzertpause Niels Wilhelm Gade Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 5 Antje Weithaas, Violine Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus Leitung: Paul Meyer

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Nelly oder Alles hat seinen Preis Kriminalhörspiel von Anke Beckert Mit: Christine Ostermayer, Hansjörg Felmy, Eva Vaitl, Claudia Wedekind, Hans Caninenberg u. a. Musik: Charly Niessen Regie: Heinz-Günter Stamm (Produktion: BR 1973) Nelly Painter, 40 Jahre alt und völlig unselbstständig, wird von ihrer dominanten, kränkelnden und schwerreichen Mutter drangsaliert und herumkommandiert. Eines Tages taucht Nelly bei der Bank auf und hat eine Kontovollmacht ihrer Mutter dabei, die laut Nelly im Sanatorium ist. Plötzlich steht ihr die Welt offen. Sie beschließt, ein Auto zu kaufen, und empfängt ihren neuen Nachbarn Dan Blake zum Tee. Der wittert seine Chance. Sie verliebt sich in ihn, und fast gelingt Blakes Plan, Nelly zu heiraten, um an ihr Geld zu kommen. Aber Nelly ist längst nicht so unbedarft, wie Blake dachte.

Featuretipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Bleib bei mir, denn es will Abend werden Lieben im Altenheim Von Paula Schneider Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2014 Alt sein ist schlimm, und am schlimmsten im Heim. So heißt es doch. Oma sagte noch mit 65: Bevor ich zu alt werde oder zu krank, bringe ich mich um. Sind Altenheime trübe, überfüllte Orte der Dumpfheit, der Einsamkeit? Traurige letzte Häuser? Möglich, doch auch: Häuser, in denen Menschen wohnen und mit ihnen gute und schlechte Gefühle. Freundschaften entstehen, gelegentlich und mitunter sogar Liebe. Das Feature folgt ihr durch die hellen Flure eines Pflegeheims in Weimar. Es begegnet dabei fünf Paaren aus ganz Deutschland. Zweien, die ihre jahrzehntelang gewohnte Ehe nicht nur mit Krankheiten, sondern auch mit Heimregeln teilen müssen. Ist das einfacher, wenn einer der Partner noch in der alten Wohnung wohnt und täglich kommt? Ein anderes Paar geht die letzten Lebensschritte plötzlich ganz getrennt. Und wenige Zimmer weiter trifft man dafür auf Herzen, die sich hier neu gefunden haben. Sanft und dement und über 90. Oder polternd, als "junge Wilde". So verschieden sie sind: Die Paare im Heim bieten sich Halt oder Schutz oder Nähe zwischen den vielen Einsamen. Und eine der traumverloren Liebenden ist meine Oma. Sie wohnt hier inzwischen seit mehreren Jahren

Podcast

Bayern 2

Diskriminierung in Deutschland und den USA: "Rassismus lernt man zuhause”

Seit dem Tod von George Floyd wird vor allem in den USA gegen rassistische Gewalt protestiert. Aber auch in Deutschland erfahren Schwarze Menschen Alltagsrassismus. Das erlebt die Sängerin Liz Howard, seit sie aus New Orleans nach München gezogen ist. Sie findet: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dass alle aufstehen, dass Weiße und Schwarze Menschen gemeinsam gegen Rassismus kämpfen. Außerdem: Unser Kollege Tobi Zervos war im Europapark. Er erzählt, ob Achterbahnfahren mit Atemschutz Spaß macht und welche Corona-Regeln dabei außerdem gelten.

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Deutschlandfunk Kultur

Rolltreppen ins Nichts

„Das hier ist die Zukunft und Sie können jetzt sagen, Sie sind dabei gewesen.“ Kultursenator Quickstedt führt eine Gruppe Journalisten über die momentan größte Baustelle Europas. Hier soll eine Cultural Event Mall entstehen, Deutschlands Antwort auf das Centre Pompidou de Paris. Private Investoren aus Hongkong und die öffentliche Hand betreiben das Projekt gemeinsam, doch gearbeitet wird schon seit einiger Zeit nicht mehr. Statt Bauarbeitern sehen die eingeladenen Journalisten überall nur Security-Mitarbeiter. Bald wird klar: Bauleiter Schmidtke ist verschwunden und mit ihm wichtige Unterlagen. Auf der Suche nach einer Erklärung brechen Lokalreporter Grimm und Volontärin Maja nachts in den künftigen Kulturtempel ein und laufen über gigantische Rolltreppen ins Nichts.

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