Konzerte

Freitag 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Elisabeth Brauß (Klavier) Leitung: Arvo Volmer Johannes Brahms: "Tragische Ouvertüre" d-Moll op. 81 Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37 (Konzert vom 15. März 2018 im BASF-Feierabendhaus, Ludwigshafen) Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12 Asasello Quartett Jean Sibelius: "En Saga" op. 9 Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Pablo González George Gershwin: "Rhapsody in Blue", Fassung für 2 Klaviere Klavierduo Stenzl

Freitag 14:05 Uhr Ö1

In Concert

Die Keimzelle des berühmten "Jazz-Zwio": Hip Jargon Unvergessen ist der großartige, in Wien geborene und 2005 im Alter von 60 Jahren viel zu früh verstorbene Gitarrist Harry Pepl. Unlängst im ORF-Hörfunk-Archiv zutage gefördert wurde das ungeschliffene Juwel eines Konzerts vom 25. September 1975 im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses: Pepl bestritt es mit der Trioformation Hip Jargon, mit Wayne Darling am Kontrabass und Fritz Ozmec am Schlagzeug. Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie, die die Aufnahme klingen lässt, als wäre sie gestern gemacht worden. "Free Jazz für Feinschmecker" nannte das damals ein Kritiker im Salzburger Volksblatt. Von besonderem historischem Interesse ist der Gastmusiker in diesem Konzert: Es ist niemand Geringerer als Vibrafonist Werner Pirchner. Womit man Hip Jargon auch als Keimzelle des später so erfolgreichen Pepl-Pirchner-Duos "Jazz-Zwio" hören kann. Gestaltung: Helmut Jasbar

Freitag 19:00 Uhr HR2

LIVE - Stage@Seven - Konzerte um 19 Uhr

Heute: Der Trompeter Jürgen Ellensohn und das hr-Sinfonieorchester Die Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband bieten seit Anfang April ein tägliches Konzert. Von Montag bis Freitag, jeweils um 19 Uhr, betreten die Musiker*innen die Bühne des hr-Sendesaals und spielen für ihr virtuelles Publikum. Wir freuen uns, dass inzwischen auch größere Besetzungen möglich sind - heute mit dem hr-Sinfonieorchester und seinem Solotrompeter Jürgen Ellensohn. Livesendung

Freitag 19:30 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Martin Grubinger, Martin Grubinger sen., Slavik Stakhov, Johannes Wippermann, Johannes Steinbauer und Matti Oppiola, Percussion; Ferhan Önder, Klavier; Ferzan Önder, Klavier; Slava Chestiglazov, Violine; Adrian Bleyer, Viola; Stephan Blaumer, Viola; Mircea Mocanita, Viola; Oren Sheylin, Violoncello; Martin Leo Schmidt, Violoncello. Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Arrangement für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli von Michael Gotthard Fischer) * Tan Dun: a) "The Tears of Nature" (Kammerversion für zwei Klaviere und drei Percussionisten); b) Prayer and Blessing (Übertragung aus dem WDR Funkhaus Wallrafplatz) Das Musikprogramm von WDR 3 am 5. Juni 2020, dem Pastoral Day, steht abends im Zeichen der Erinnerung an vorangegangene Naturkatastrophen. Den musikalischen Schwerpunkt bilden Werke des in New York lebenden chinesischen Komponisten Tan Dun Die enorme Stärke des Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan wird von Tan Dun bereits im ersten Satz seines Schlagzeugkonzerts "The Tears of nature" durch die bedrohlichen Klänge des Paukenschlages zum Leben erweckt. Im langsamen mittleren Satz schreibt der chinesische Komponist eine zärtliche Klage für Marimba zum Gedenken an die Opfer des Tsunami in Fukushima. Das Finale geht dann nach New York, wo Tan Dun heute lebt. Hier komponiert er einen wilden Tanz für alle Arten von Schlaginstrumenten als Erinnerung an den Hurrikan Sandy, der New York verwüstet hat. Tan Duns "Prayer and Blessing", eine Arbeit, die sich auf die neue Coronavirus-Pandemie bezieht, wird als Premiere einer neuen Version mit Vibraphon vorgestellt. Die Zerstörung der Natur durch den Menschen und ihre Folgen stehen im Mittelpunkt des Konzerts von Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters zum Weltumwelttag. Den Kontrast bildet Beethovens Sinfonie Nr. 6 in F-Dur. Mit der "Pastorale", die an diesem Abend in der Streichersextett Fassung von Michael Gotthard Fischer zu hören sein wird, blicken die Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters auf Zeiten zurück, in denen Mensch und Natur noch im Einklang miteinander standen. (WDR 3)

Freitag 20:00 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR Konzert

Hochwertige Livekonzerte aus den Konzertsälen aus aller Welt

Freitag 20:00 Uhr NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

Konzerthöhepunkte für Ihren entspannten Abend mit dem NDR Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll Magnus Lindberg: Violinkonzert Nr. 1 Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, Streichsextett op. 4 (Fassung für Streichorchester) Pekka Kuusisto, Violine NDR Elbphilharmonie Orchester / Ltg.: Klaus Mäkelä Live aus der Elbphilharmonie Hamburg 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter

Freitag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Dieses Konzert kann leider nicht stattfinden. Über einen neuen Sendungsinhalt informieren wir zeitnah. Live aus dem Staatstheater Cottbus Friedrich Kuhlau "Elverhøj" für Orchester Allain Gaussin "Instants d"éternité" (Uraufführung) Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-Moll op. 64 ca. 21.00 Konzertpause Niels Wilhelm Gade Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 5 Antje Weithaas, Violine Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus Leitung: Paul Meyer

Freitag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Beethoven Pastoral Project Beethoven 2020 Justin Heinrich Knecht: "Le portrait musical de la nature", "Pastoralsinfonie" Barockorchester Stuttgart Leitung: Frieder Bernius Michael Rauter: "Pixelsinfonie" nach Beethovens "Pastorale" Radiofeature von Julia Schwarz Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Roger Norrington Antonín Dvorák: "In der Natur", Konzertouvertüre op. 91 Nr. 1 SWR Symphonieorchester Leitung: Jakub Hrusa Der grüne Beethoven - das UN-Weltklimasekretariat und die Bonner Beethoven-Gesellschaft haben den 5. Juni zum "Pastoral Day" ausgerufen. Wir senden ein passendes Feature über die "Pixelsinfonie" des zeitgenössischen Komponisten Michael Rauter. Er bringt Beethovens Pastorale bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in die Zimmer eines Hotels, sodass Konzertbesucher die Musik wahlweise "verpixelt" in den einzelnen Zimmern hören können oder im Gesamtklang draußen vor dem Hotel, dazu die "unverpixelte" Pastorale Beethovens und eine Sinfonie von Beethovens Zeitgenossen Justin Heinrich Knecht, die das Programm der Pastorale vorwegnimmt.

Freitag 20:04 Uhr BR-Klassik

"Beethoven Pastoral Day"

Beethoven bewegt BR-Klassik Kammerkonzert zum Internationalen Tag der Umwelt Ferhan und Ferzan Önder, Klavier; Martin Grubinger jr., Martin Grubinger sr., Slavik Stakhov, Schlagzeug; Solisten des WDR Sinfonieorchesters Ludwig van Beethoven/Michael Gotthard Fischer: Symphonie Nr. 6 F-Dur - "Pastorale"; Tan Dun: "The Tears of Nature"; "Prayer and Blessing" Als Video-Livestream auf www.br-klassik.de Schon 1972 haben die Vereinten Nationen den 5. Juni zum "Internationalen Tag der Umwelt" erklärt - mit jedem Jahr wird der Appell eindringlicher, Umwelt und Klima zu schonen. Mit Blick auf den Weltumwelttag haben die Veranstalter des Beethoven-Jahres 2020 das "Beethoven Pastoral Project" initiiert, ein weltweites Kunstprojekt für den Klimaschutz. Pate dieser Aktion ist Beethoven mit seiner "Pastorale", in der er das damals schon nicht konfliktfreie Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur auslotet. Höhe- und Schlusspunkt des UN-Projekts ist der "Beethoven Pastoral Day" am 5. Juni, an dem in einem Konzert Beethovens Sechste Symphonie einer zeitgenössischen Reflexion über die geschundene Natur gegenübergestellt wird: In seinem Schlagzeugkonzert "The Tears of Nature - Die Tränen der Natur" hat der chinesische Komponist Tan Dun drei Naturkatastrophen der letzten Jahre ein Mahnmal gesetzt. Geplant war das Konzert in der Kölner Philharmonie mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Tan Dun - wegen der Corona-Krise findet das Event nun in Kammerbesetzung statt. Solisten des WDR Sinfonieorchesters haben die "Pastorale" in einer Streichsextett-Fassung des Beethoven-Zeitgenossen Michael Gotthard Fischer aufgenommen. Aus Wien kommt der Beitrag von Percussion-Star Martin Grubinger und dem Klavierduo Önder, die Tan Duns Konzert in einer Kammerversion für drei Schlagzeuger und zwei Klaviere präsentieren. Und in bilateraler Kooperation produzieren die Musiker aus Wien und Köln - synchron zusammengeschaltet - zum Schluss Tan Duns mystische Komposition mit dem bezeichnenden Titel "Prayer and Blessing - Gebet und Segen". Dieser experimentelle Abend mit den vorab aufgezeichneten Konzertteilen wird live aus Köln moderiert und ist auch im Video-Stream unter br-klassik.de mitzuerleben.

Freitag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Patenkonzert

Pate: Sebastian Matthes Gastkonzert Shanghai Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Myung-Whun Chung, Dirigent Haochen Zhang, Klavier Sergej Rachmaninow Vocalise op. 34 Nr. 14 Peter Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op.67 Aufnahme vom 30. September 2014 aus dem Poly Grand Theatre in Shanghai

Freitag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Susanne Herzog Pastoral Day In "The Tears of Nature" erinnert Tan Dun am "Pastoral Day" an Naturkatastrophen Die gewaltige Kraft des Erdbebens in der chinesischen Provinz Sichuan wird bei Tan Dun im ersten Satz seines Schlagzeugkonzerts durch bedrohliche Klänge der Kesselpauken lebendig. Im langsamen Mittelsatz schreibt der chinesische Komponist einen zarten Klagegesang für Marimba, im Gedenken an die Opfer der Tsunami-Welle von Fukushima. Nach New York, wo Tan Dun heutzutage lebt, geht es dann im Finale: hier komponiert er einen wilden Tanz für alle möglichen Perkussionsinstrumente als Erinnerung an den Hurrikan Sandy, der New York verwüstet hat. Die Zerstörung der Natur durch den Menschen und ihre Folgen stehen im Zentrum des Konzerts von Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters am internationalen Weltumwelttag. Mit Beethovens "Pastorale" blicken sie zurück auf Zeiten, in denen Mensch und Natur noch in Einklang miteinander standen. Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 "Pastorale", in der Bearbeitung für Streichsextett Tan Dun: The Tears of Nature Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters

Freitag 20:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Neneh Cherry (1/2) Die schwedische Musikerin ist die Halbschwester von Eagle-Eye Cherry und die Stieftochter von Don Cherry. Ihre eigene Musik ist eine Mischung aus Hip-Hop, Dance und Trip-Hop, fünf Alben hat sie damit veröffentlicht. 2018 erschien zuletzt die Platte "Broken Politics", die sie auch beim Les Creatives Festival in Genf vorgestellt hat: Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts von Neneh Cherry vom 14. November 2018.

Freitag 21:05 Uhr NDR Blue

NDR Blue In Concert

Das tägliche Radiokonzert - Heute mit Neneh Cherry (2/2) und Little Simz Simbiatu Ajikawo alias Little Simz kommt aus London und ist Rapperin, Sängerin, Produzentin und Schauspielerin. Sie war oft als Gastmusikerin zu hören, zum Beispiel beim Song "Garage Palace" von den Gorillaz - sie veröffentlicht aber auch eigene Musik. Davon hören wir jetzt etwas bei unserem Konzertmitschnitt - wir haben für Sie den Auftritt von Little Simz beim Paleo Festival 2018.

Freitag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Italo-Country-Songwriter-Folk Calexico und Iron & Wine Aufnahme vom 11.11.2019 im Club Strom, München Am Mikrofon: Manuel Unger November 2019: Im Münchener Club Strom steht die amerikanische Texmex-Band Calexico gemeinsam mit Sam Beam, bekannt unter dem Künstlernamen Iron & Wine, auf der Bühne und verzaubert das Publikum: Wüstenrock mit Mariachi-Trompeten trifft auf behutsamen Singer-Songwriter-Folk samt akustischer Gitarre. Vor 15 Jahren haben die beiden Calexico-Köpfe Joey Burns und John Convertino zusammen mit Sam Beam die EP "Into The Reins" aufgenommen, ihre Freundschaft besteht bis heute, 2019 erschien das gemeinsame Album "Years To Burn". Darauf verschmelzen zwei musikalische Welten: Calexico verwenden Elemente eines Italo-Western-Soundtrack und Country, Iron & Wine lässt es mit seiner hypnotischen Stimme ruhiger angehen. Aus dieser Mischung entsteht ein charmanter Sound, den sie gemeinsam auf die Bühne bringen, ohne sich jeweils in den Vordergrund zu spielen.

Freitag 23:00 Uhr Cosmo

COSMO Live

Quantic Graveola - Der Karneval der Kulturen in Berlin ist dem Veranstaltungsverbot genauso zum Opfer gefallen wie alle anderen Großveranstaltungen der nächsten Monate. Wir trösten euch mit zwei Stunden südamerikanischen Sounds darüber hinweg: Mit dem britischen Allround-Produzenten Quantic und seinem Auftritt beim KdK 2016 im Berliner Gretchen und der Show der brasilianischen Band Graveola bei der Summerstage 2014 in Köln bringt COSMO Live euch den Festivalsommer ins Radio! Will Holland aka Quantic ist Produzent, Multiinstrumentalist und auf der ganzen Welt zu Hause. Seine musikalische Reise hat er in Brighton angefangen. Als Jazz-Breakbeat-Schrauber hat er sich einen Namen gemacht, bevor er nach Kolumbien gezogen ist. Dort hat er den pazifischen Soul und die traditionellen Rhythmen Südamerikas wie Cumbia, Salsa und Bossa Nova in sich aufgesogen. Zurzeit lebt Quantic in New York und mit dem Ortswechsel hat sich wieder mal sein Sound geändert. Seine Musik klingt urbaner, geheimnisvoller. Discobeats clashen mit melancholischen Soul-Gesängen und Synthie-Flächen. Und genau diesen Sound hat Quantic auch beim KdK 2016 auf die Bühne des Gretchen gebracht. Graveola sind die jungen Stars der Neo-Tropicalismo-Bewegung. Die brasilianische Band macht Global-Indie-Pop-Balladen mit Message, in denen süd- und afroamerikanische Rhythmen stecken und wunderschöne Gesänge. Kennen gelernt haben sich die Musiker an der Uni von Belo Horizonte. Die Messages sind aktuell, die Musik von Graveola ist zeitlos. Das Kollektiv spielt wie eine Indieband, die sich ständig zwischen den Sixties und der Gegenwart bewegt. Maracatu, Frevo, Funaná, Arrocha, afrokubanische, spanische, indianische und brasilianische Rhythmen mischen sie mit psychedelischem Rock, Reggae, Samba, Bolero, Folk und melancholischen Melodica-Melodien. Aufgenommen am 14.05.2016 im Gretchen in Berlin (Karneval der Kulturen) und bei unserer Summerstage 2014 im Tanzbrunnen in Köln.

Freitag 23:05 Uhr BR-Klassik

Jazztime

Bühne frei im Studio 2 ... ... für Janning Trumann 4 Mit Janning Trumann, Posaune; Florian Herzog, Kontrabass; Lucas Leidinger, Klavier und Thomas Sauerborn, Schlagzeug Aufnahme vom 27. Mai 2020 im Münchner Funkhaus Moderation und Auswahl: Beate Sampson Wenn es um markante deutsche Posaunisten geht, werden als wichtige Fixpunkte in der Traditionslinie der auch international bekannt gewordenen Musikerpersönlichkeiten meist Albert Mangelsdorff und Nils Wogram genannt. In den letzten Jahren ist ein außerordentliches Talent der nächsten Generation an sie herangerückt: Janning Trumann. Aus dem hohen Norden stammt der 1990 geborene Musiker und Komponist, der zu Schulzeiten als Jungstudent vom schwedischen Posaunenstar Nils Landgren unterrichtet wurde, und dessen großes Talent ihm schon vor zehn Jahren Engagements in führenden Orchestern wie dem Jazz Baltica Ensemble bescherte. Zum Musikstudium ging Trumann von Hamburg nach Köln, wo er gleich im Subway Jazz Orchestra reüssierte und damit begann, seine eigenen Bands zu gründen, um sein kompositorisches Repertoire aufzubauen. Nach seiner Rückkehr von einem Zwischenstopp an der New York University, wo er seine Jazzkenntnisse dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes noch weiter vertiefen konnte und auch sein Konzertdebüt im Kennedy Center gab, ist er inzwischen zu einem, auch kulturpolitisch engagierten Antriebsmotor der jungen Jazzszene in NRW geworden. Zu den sechs Ensembles, die der junge Ausnahmemusiker auf seiner Website auflistet, gehört auch das 2015 gegründete Quartett, mit dem er zu "Bühne frei im Studio 2" nach München kommt. Mit ihm spielt Janning Trumann einen ebenso poetisch packenden wie kraftvoll fließenden Jazz. Anregend komplex und zugleich mit magnetischen Melodien ausgestattet, expressiv und dabei doch immer klare, musikalische Aussagen treffend. Die Klänge und die gesangliche Qualität seines Instruments wunderbar auskostend und sie zugleich in gemeinschaftliche Gestaltung seiner stringenten Kompositionen und ihrer improvisatorischen Freiräume einbettend. So entfaltet Janning Trumann mit seiner Band eine enorme, tiefenwirksame Energie, und man darf gespannt sein auf ihr brandneues Programm "Emotional Realities".

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