Webradio und Livestream

Tagestipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Konzerthaus Wien Aufzeichnung vom 12.9.2020 Avishai Cohen Trio: Avishai Cohen, Kontrabass und Gesang Elchin Shirinov, Klavier Roni Kaspi, Schlagzeug Moderation: Matthias Wegner

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Les Passions de l"Ame - Orchester für Alte Musik Bern, Leitung und Violine: Meret Lüthi. Johann Sebastian Bach: a) Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066; b) Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067; c) Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068; d) Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069 (aufgenommen am 14. Jänner in der französischen Kirche Bern). Präsentation: Gerhard Hafner Die Entstehung der vier Orchestersuiten von Johann Sebastian Bach gibt bis heute Rätsel auf. Und wo es an Genauigkeit fehlt, sind den Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Fest steht lediglich, dass diese Werke in Abschriften aus der Leipziger Zeit erhalten sind, es wäre aber möglich, dass sie bereits in Köthen oder in Weimar entstanden sind. Unstrittig ist, dass diese Ouvertüren stark französisch geprägt sind. Am Hof von König Ludwig XIV. nutzte Jean-Baptiste Lully jede Gelegenheit, seinen Brotgeber in den Genuss von Tänzen zu bringen. Seine Opern sind voll von Balletteinlagen, die der Komponist später zu Suiten zusammenfasste und damit eine eigenständige Gattung etablierte. Wann und wie aber erreichte diese Mode den Thomaskantor? Schon zu Schulzeiten, an seinem Gymnasium im Lüneberger Michaeliskloster, wo Johann Sebastian Bach als Freischüler aufgenommen worden war, unterrichtete ein Tanzlehrer namens Thomas de la Selle. Dieser war ein Schüler Lullys und er brachte Johann Sebastian Bach und seinen Mitschülern die französischen Tänze und den französischen Stil nahe. Im Jänner dieses Jahres brachte das renommierte Berner Barockorchester "Les Passions de l"Ame" Johann Sebastian Bachs vier Orchestersuiten zur Aufführung. Coronabedingt konnte kein Publikum in der Französischen Kirche in Bern anwesend sein, dem ungeachtet erfüllten die Barockspezialistinnen- und Spezialisten das älteste Sakralgebäude in der Schweizer Hauptstadt mit zupackender Musizierfreude.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Die Frauen der Pariser Kommune (1/2) Von Brigitte Granzow Vergessene Freiheitskämpferinnen Mit Maria Barring, Gretl Brand, Ricarda Benndorf, Verena Buss, Carmen Renate Köper, Marlene Riphahn, Gisela Trowe, Grete Wurm, Rudolf Jürgen Bartsch, Adolf Furler, Alois Garg, Peter Lieck, Matthias Ponnier, Günther Sauer und Robert Seibert Regie: Hein Bruehl Produktion: WDR 1971

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - 9xÖsterreich

Erkundungen in der Steiermark (1). Gestaltung: Ute Maurnböck, Ulrike Schmitzer, Sabine Nikolay, Ilse Huber, Thomas Mießgang, Alexandra Augustin, Marie Theres Himmler, Nikolaus Scholz, Christina Höfferer, Paul Lohberger Steiermark, in Schreibschrift geschrieben, mitten in einem grünen Herz. Und genau das steht auch gleich darunter: "Das Grüne Herz Österreichs". Seit 1972 fährt das Logo auf Autos geklebt spazieren oder will als Werbesujet Lust auf Urlaub machen. Tatsächlich ist die Steiermark das waldreichste Bundesland mit rund 61% Waldanteil, auch Wasser gibt´s zuhauf, dazu eine höchst abwechslungsreiche Landschaft: von der Ebene des Grazer Beckens über die liebliche Südoststeiermark und das seenreiche Ausseerland bis zu den alpinen Regionen rund um den Hochschwab oder Dachstein. Mit ihm, dem Dachstein, beginnt auch die steirische Landeshymne, das Dachsteinlied, das nicht nur die Präsenz des Aars, also des Adlers, besingt, sondern auch immer noch die Zughörigkeit der Save, jenem Fluss, der seit 103 Jahren nicht mehr von Österreich, sondern Slowenien ostwärts fließt. Das Team des Radiokollegs macht sich in der dritten Staffel der Bundesländer-Serie also auf den Weg in und durch die Steiermark: neben Musik vom Schladminger Paul Plut, den Wurzeln der neuen Volksmusik bis zur kreativen Jazzszene von Graz oder der vielseitigen Performancekunst von Kerosin95 wird das Regionale in den Vordergrund gerückt. Wie geht´s dem steirischen Salzkammergut ohne das jährliche Narzissenfest, einem kulturellen Anker der Tourismusregion? Was macht das Vulkanland aus? Wussten Sie, dass die größten Schlachtbetriebe in der Steiermark beheimatet sind - aber auch Gegenmodelle in Form von mobilen Schlachthöfen? Graz, Österreichs zweitgrößte Stadt, mit mediterranem Flair und langer Geschichte - das Gebiet um den Schlossberg wurde schon vor rund 5.000 Jahren besiedelt - wird ebenfalls durchmessen: was ist von der Kulturhauptstadt 2003 geblieben, was tut sich bei der 1959 gegründeten Aktionsgemeinschaft Forum Stadtpark? Es gibt - wie immer - unendlich viel zu entdecken, auch die im April eröffnete SteiermarkSchau möchte die traditionellen Landesausstellungen neu interpretieren und sich so dem eigenen Bundesland nähern. Und natürlich werden bei uns auch diesmal wieder akustische Bodenproben gesammelt. Das südbairische Idiom mit dem markanten l, den freudvoll ausgedehnten Vokalen, die sich von Diphthongen zu Triphthongen steigern (wer kann schon ein "maouchen" aus dem "machen" machen?), Mundarten, die das slawische Erbe mehr als nur erahnen lassen, ... es gibt viel aufzunehmen!

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WDR

NeuNuernberg (9-12): Junge Journalistin im deutschen Bürgerkrieg

-Krimi- Bürgerkrieg auf deutschem Boden. Bayern spaltet sich vom Rest des Landes ab. Als in der Kampfzone "NeuNuernberg" Waffenruhe herrscht, wagen sich Kriegsberichterstatter Ferdinand von Zastrow und Praktikantin Luzy Pape hinein. // von Martin Heindel / Musik: Hans-Christian Fuss / Stiftung Wiederaufbau / Regie: der Autor / WDR 2018

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