Features

Freitag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Rangordnung im Tierreich Auf deinen Platz! Schwarmintelligenz Wie clever ist das Kollektiv? Das Kalenderblatt 5.6.1954 Haydn bekommt seinen Schädel zurück Von Simon Demmelhuber Rangordnung im Tierreich - Auf deinen Platz! Autorin: Silke Wolfrum / Regie: In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder unterschiedliche gesellschaftliche Strukturen - genauso ist es in der Tierwelt. Es gibt kein ehernes Gesetz, das besagt, dass immer der Stärkste oder immer ein Mann der Chef sein muss. Im Gegenteil, die Spielarten hierarchischer Strukturen sind zahlreich. Bei den Hyänen z.B. herrschen die Weibchen und nicht Stärke, sondern soziale Netzwerke entscheiden über die Stellung in der Gemeinschaft. Bei den Affen wiederum gibt es so ziemlich alle Varianten: von Alpha-Männchen dominierte Gruppen oder von Weibchen angeführte Clans, manche halten sich einen Harem, andere leben ganz allein oder nur paarweise. Welche Hackordnung ist sinnvoll, um möglichst aggressionsfrei zusammen zu leben und den Fortbestand der Gemeinschaft zu sichern? Wie gut müssen sich die Gruppen-Mitglieder kennen, um zusammen leben zu können? Fördert gesellschaftliches Leben die Intelligenz? Und welche Bedeutung kommt der Kommunikationsfähigkeit der Clan-Mitglieder zu? Schwarmintelligenz - Wie clever ist das Kollektiv? Autor: Stefan Geier / Regie: Sabine Kienhöfer Sie erzeugen faszinierende Naturschauspiele: hunderte von Vögeln ziehen gleichzeitig über den Himmel - chaotisch und doch geordnet. Tausende von Sardinen bilden im Ozean Formationen - scheinbar zufällig bleiben sie zusammen. Millionen von Heuschrecken verwüsten im Fressrausch ganze Landstriche - scheinbar systematisch vernichten sie komplette Jahresernten. Wenn aus vielen Individuen ein Ganzes wird - dann entsteht ein Schwarm. Doch so eindrucksvoll diese Ansammlungen sind, so geheimnisvoll sind sie auch. Welche Vorteile hat das Leben im Schwarm? Kann ein Tierschwarm intelligent sein - Intelligenz ohne Bewusstsein? Und warum beginnen Tiere überhaupt zu schwärmen? Die Sendung taucht ein in die Welt des Schwarms und versucht anhand vieler Beispiele, diese Fragen zu beantworten. Zuletzt steht die spannende Frage, ob sich die Erkenntnisse aus dem Tierreich auch auf uns Menschen übertragen lassen - mit einer überraschenden Antwort. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Bernhard Kastner

Freitag 19:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Take Five forever Die Story eines Welterfolgs Von Elgin Heuerding Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Von Ilse Werner bis Al Jarreau, von Quadro Nuevo bis zu den Klazz Brothers - sie alle spielen Take Five, den Hit von Paul Desmond. Seit das Dave Brubeck Quartett "Take Five" 1959 erstmals auf der Platte "Time Out" herausbrachte, ist der Titel berühmt beworden und für jeden Jazzer fast ein Fluch. Kein Konzert, in dem nicht Take Five gefordert wird! Jetzt, nach über 50 Jahren, erklingt Take Five in den unterschiedlichsten Einspielungen. Elgin Heuerding spricht mit Bob Ross vom Ensemble Blechschaden und mit dem Saxophonisten Mulo Francel über die Faszination dieses Evergreens.

Freitag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

Beethoven Pastoral Project Beethoven 2020 Justin Heinrich Knecht: "Le portrait musical de la nature", "Pastoralsinfonie" Barockorchester Stuttgart Leitung: Frieder Bernius Michael Rauter: "Pixelsinfonie" nach Beethovens "Pastorale" Radiofeature von Julia Schwarz Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 "Pastorale" Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Roger Norrington Antonín Dvorák: "In der Natur", Konzertouvertüre op. 91 Nr. 1 SWR Symphonieorchester Leitung: Jakub Hrusa Der grüne Beethoven - das UN-Weltklimasekretariat und die Bonner Beethoven-Gesellschaft haben den 5. Juni zum "Pastoral Day" ausgerufen. Wir senden ein passendes Feature über die "Pixelsinfonie" des zeitgenössischen Komponisten Michael Rauter. Er bringt Beethovens Pastorale bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in die Zimmer eines Hotels, sodass Konzertbesucher die Musik wahlweise "verpixelt" in den einzelnen Zimmern hören können oder im Gesamtklang draußen vor dem Hotel, dazu die "unverpixelte" Pastorale Beethovens und eine Sinfonie von Beethovens Zeitgenossen Justin Heinrich Knecht, die das Programm der Pastorale vorwegnimmt.

Freitag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Bleib bei mir, denn es will Abend werden Lieben im Altenheim Von Paula Schneider Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2014 Alt sein ist schlimm, und am schlimmsten im Heim. So heißt es doch. Oma sagte noch mit 65: Bevor ich zu alt werde oder zu krank, bringe ich mich um. Sind Altenheime trübe, überfüllte Orte der Dumpfheit, der Einsamkeit? Traurige letzte Häuser? Möglich, doch auch: Häuser, in denen Menschen wohnen und mit ihnen gute und schlechte Gefühle. Freundschaften entstehen, gelegentlich und mitunter sogar Liebe. Das Feature folgt ihr durch die hellen Flure eines Pflegeheims in Weimar. Es begegnet dabei fünf Paaren aus ganz Deutschland. Zweien, die ihre jahrzehntelang gewohnte Ehe nicht nur mit Krankheiten, sondern auch mit Heimregeln teilen müssen. Ist das einfacher, wenn einer der Partner noch in der alten Wohnung wohnt und täglich kommt? Ein anderes Paar geht die letzten Lebensschritte plötzlich ganz getrennt. Und wenige Zimmer weiter trifft man dafür auf Herzen, die sich hier neu gefunden haben. Sanft und dement und über 90. Oder polternd, als "junge Wilde". So verschieden sie sind: Die Paare im Heim bieten sich Halt oder Schutz oder Nähe zwischen den vielen Einsamen. Und eine der traumverloren Liebenden ist meine Oma. Sie wohnt hier inzwischen seit mehreren Jahren

Freitag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Musikfeuilleton

"Ich höre die Bäume" Klang und Musik bei Joseph Beuys Von Michael Arntz Im nächsten Jahr wird die Kunstwelt den 100. Geburtstag von Joseph Beuys feiern. Der Umgang des Künstlers mit dem Hörbaren in seiner Umgebung wirkte in seiner Zeit utopisch und ist es überraschenderweise heute immer noch - ein guter Grund, sich seinem Denken schon im Jahr seines 99. Geburtstages zu nähern. Ein Feature von Michael Arntz mit Originaltönen von Joseph Beuys und Zeitzeugen: René Block, Bazon Brock, Franz Joseph van der Grinten, Jonas Hafner, Bernd Klüser, Ursula Reuter-Christiansen, Johannes Stüttgen und Rhea Thönges-Stringaris.

Donnerstag Samstag