Hörspiele im Radio

Hörspiele

Montag 03:00 Uhr Alex Berlin

Hörspielnacht - Chronologie der letzten Tage

Ein Sarg für Andrea, ein ungeborenes Kind und eisige Fluten. Max Kellerau steckt knietief in einem Abenteuer und versucht das Leben seiner Freundin zu retten.

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

1/2: «Marina - das Schicksalsdrama, das uns lehrt, was Liebe ist» Prinzessin Marina de Buscavidas weiss, welche die grösste aller kosmischen Kräfte ist: die Liebe, was denn sonst! Ob wir es wollen oder nicht, Tag und Nacht, von Geburt bis zum Tod zieht sie uns in den Bann, verwirrt uns, betört uns, stürzt uns ins abgrundtiefe Elend. Ein Hörspiel von Fritz Sauter.

Montag 16:35 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

1/10 Nick Hornby: «Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst» 1. Woche - «Marathon»: Louise und Tom stecken in einer Ehekrise. Louise hatte eine Affäre. Sie beschliessen zur Eheberatung zu gehen. Vor der Sitzung treffen sie sich in einem Pub und geraten in eine Diskussion über den Zustand ihrer Ehe.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Die Frauen der Pariser Kommune (1/2) Von Brigitte Granzow Vergessene Freiheitskämpferinnen Mit Maria Barring, Gretl Brand, Ricarda Benndorf, Verena Buss, Carmen Renate Köper, Marlene Riphahn, Gisela Trowe, Grete Wurm, Rudolf Jürgen Bartsch, Adolf Furler, Alois Garg, Peter Lieck, Matthias Ponnier, Günther Sauer und Robert Seibert Regie: Hein Bruehl Produktion: WDR 1971

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Forsyte-Saga (8/9) Goya Von John Galsworthy Aus dem Englischen von Luise Wolf und Leon Schalit Mit Hanns Zischler, Rosel Zech, Grete Wurm, Gunnar Möller, Udo Schenk, Irina Wanka, Timothy Peach, Sophie von Kessel, Siemen Rühaak und anderen Komposition: Henrik Albrecht Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann BR 2002 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Soames vergöttert seine Tochter genauso sehr wie Irene ihren Sohn. Dennoch klären sie ihre Kinder über die Vergangenheit nicht auf und versuchen mit aller Macht, sie auseinander zu bringen. Trotzdem - oder gerade deshalb - wird die Liebe zwischen der eigenwilligen, zielbewussten Fleur und dem schwärmerischen, sensiblen Jon immer stärker. John Galsworthy (1867- 1933), englischer Schriftsteller. Weltruhm mit der Roman-Trilogie Die Forsyte-Saga (veröffentlicht 1906- 21). 1932 Literaturnobelpreis. Gleichnamige TV-Verfilmungen in 26 Folgen (BBC 1967) und 10 Folgen (ITV 2002/03).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

Hörspiel: Mögen Sie Emily Dickinson?

Bis in die fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts musste Emily Dickinson (1830 - 1886) warten, bis ihre knapp 1800 Gedichte in einer Gesamtausgabe erscheinen konnten. Gedichte, die die amerikanische Literaturgeschichte inzwischen dazu veranlasste, die scheinbar weltentrückte "Einsiedlerin von Amherst" zu ihrer größten Dichterin auszurufen.

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Adler und Engel

von Juli Zeh Jessie ist tot. Sie hat sich erschossen, als sie mit Max telephonierte. Zu Schulzeiten der geborene Versager, picklig und übergewichtig, hat Max aus sich selbst das Projekt seines Lebens gemacht: einen Karrierejuristen. Innerhalb von zehn Jahren hat er sich hochgearbeitet, aus eigener Kraft, wie er glaubte. Zu Rufus nach Wien, auf den Olymp des Völkerrechts, von wo aus die Staatengemeinschaft aussieht wie ein paar Kinder, die sich gegenseitig Sand in die Augen werfen. Aber dann ist Jessie wieder aufgetaucht, und mit ihr das einzige echte Gefühl in Max" Leben: die bodenlose Liebe zu der kindlich-verrückten Tochter eines millionenschweren Drogenhändlers. Als Jessie stirbt, schmeißt Max seinen Job. Er sitzt in Leipzig und beschließt, den Rest seiner Lebenszeit nach der Menge an Kokain zu bemessen, die er sich noch kaufen kann. Max ist am Ende. In Rückblenden entfaltet sich so das private Drama von Jessie und Max, das sich als Teil einer viel größeren, politischen Tragödie erweist: Jessie ist in internationale Drogengeschäfte verwickelt, mit denen große Teile des Krieges auf dem Balkan finanziert werden. Ihre seltsame Liebe ist ein Produkt jenes zynischen Miteinanders von Bürgerkriegshelden, Völkermördern, Drogenhändlern und UNO-Politikern, die Schreckliches zulassen, um noch Schrecklicheres zu verhindern. Und auch Max muss erkennen, dass er als EU-Osterweiterungsexperte im Dienst des organisierten Verbrechens stand. Juli Zeh, geboren 1974 in Bonn, studierte Jura sowie Literatur am Deutschen Literatur-Institut in Leipzig. Sie ist Volljuristin und ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg. Ihre publizistische und literarische Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet. Auf ihr Debut "Adler und Engel" folgten bis heute mehrere Romane, die auf große Resonanz bei Publikum und Kritik stießen. Der MDR realisierte "Spieltrieb" (2005) und "Schilf" (2007) als Lesungsproduktionen sowie "Leere Herzen" (2017) als Hörspielmehrteiler. Regie: Stefan Kanis Bearbeitung: Stefan Kanis Komponist: Julia Hummer Produktion: MDR 2006 Sprecher: Fabian Busch - Max Julia Hummer - Jessie Matthias Walter - Shershah Harald Schrott - Ross Ernst Konarek - Herbert Dieter Mann - Rufus Liv-Juliane Barine - Anwältin (70 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Die Phantome des Hutmachers Nach dem Roman von Georges Simenon Aus dem Französischen von Eugen Helmlé Bearbeitung und Regie: Janine Lüttmann Mit: Burghart Klaußner, Wolfgang Pregler, Martin Seifert, Effi Rabsilber, Julian Greis, Tino Mewes, Alexander Radszun, Josefine Israel, Marion Breckwoldt, Friedhelm Ptok, Jürgen Uter, Markus John, Kai Hufnagel, Maximilian Scheidt, Marie Löcker, Katja Brügger, Marion Gretchen Schmitz, Tilo Werner, Theresa Berlage, Lientje Fischhold Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Christian Alpen, Sabine Kaufmann Produktion: NDR 2020 Länge: 54"30 Eine Stadt in Angst: Im nebelverhangenen La Rochelle geht ein Mörder um, der des Nachts alte Damen erdrosselt. Psychogramm eines Getriebenen und Gruselklassiker von Georges Simenon. La Rochelle im Spätherbst. Es regnet schon seit drei Wochen. Die Stadt ist abends nahezu verwaist, denn ein Mörder geht um, der alte Frauen bestialisch erwürgt. Der Polizei fehlt bislang jeder Anhaltspunkt. Nur der Schneider Kachoudas, ein armer Migrant, kommt dem Mörder zufällig auf die Schliche. Wird er den vermögenden, angesehenen Mann verraten? Würde man ihm glauben? Zwischen dem Mörder und seinem unfreiwilligen Mitwisser entspinnt sich eine bemerkenswerte Beziehung. Derweil geht das Morden weiter. Ein beklemmendes, raffiniertes Psychogramm und ein Klassiker der Non-Maigrets von Georges Simenon. Georges Simenon, belgischer Schriftsteller, geboren 1903 in Lüttich, starb am 4. September 1989 in Lausanne. Autor von Romanen, Erzählungen und über 1.000 Kurzgeschichten, auch unter verschiedenen Pseudonymen. Mit 16 Jahren schrieb er bereits Reportagen, 1921 wurde sein erster Roman verlegt. Seinen literarischen Ruhm verdankt er der Figur des kleinbürgerlichen Pariser Kommissars Jules Maigret, dem er 75 Romane widmete. Simenon lebte in Paris, Kanada, den USA und der Schweiz. Er zählt zu den meistgelesenen und meistübersetzten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Die Phantome des Hutmachers

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Schnell und schmerzlos» von Klaus Enser-Schlag Nicht alles was geplant ist, wird auch so durchgeführt.

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